Geopolitische Spannungen, Exportkontrollen und Lieferkettenabhängigkeiten verändern die Verfügbarkeit zentraler Rohstoffe. Wir liefern die Entscheidungsgrundlagen, die Unternehmen in einer unsicheren Weltlage brauchen.
Rohstoffabhängigkeiten sind reale Risiken für Ihr Geschäftsmodell. Wir liefern datenbasierte Analysen, die Klarheit schaffen und begleiten Sie von der Identifikation kritischer Rohstoffe bis zur strategischen Empfehlung.
1 · Identifikation
Ermittlung wesentlicher Rohstoffe und deren Risikodimensionen für Ihre Versorgungssicherheit.
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2 · Datenbasierte Analyse
Verknüpfung internationaler Datenbanken zu einem systematischen nachvollziehbaren Risikobild.
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3 · Strategische Beratung
Handlungsoptionen, Diversifizierungsstrategien und konkrete Empfehlungen für Einkauf und Risikomanagement.
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Referenzen
Erfolgreich eingesetzt
Unsere Methodik wurde bereits bei führenden österreichischen Unternehmen angewendet.
Rohstoffabhängigkeiten gefährden Geschäftsmodelle. Wir analysieren diese Risiken systematisch und datenbasiert und liefern die Grundlage für strategische Entscheidungen in einer unsicheren Weltlage.
Warum jetzt
Das Zeitfenster für strategisches Handeln
In einer Welt zunehmender geopolitischer Spannungen, Exportkontrollen und Handelskonflikte werden Rohstoff-Versorgungsrisiken zu einem strategischen Thema für Unternehmen. Wer kritische oder strategische Rohstoffe in seiner Wertschöpfungskette einsetzt, braucht fundierte Entscheidungsgrundlagen, nicht erst wenn es zu spät ist. Unsere datenbasierten Analysen zeigen transparent, wo Abhängigkeiten bestehen, welche Risiken real sind und wie Diversifizierungsstrategien aussehen können. Regulatorisch untermauert wird dieser Handlungsbedarf durch den EU Critical Raw Materials Act (CRMA, EU-Verordnung 2024/1252), der 34 kritische und 17 strategische Rohstoffe definiert und Hersteller strategischer Technologien zu einem zweijährlichen Lieferketten-Audit gemäß Art. 24 verpflichtet. Für österreichische Warenproduzenten steht zudem der Sourcing-Scheck der Wirtschaftskammer bereit, der bis zu 50 % der Beratungskosten übernimmt (Antragstellung bis 31.03.2027).
Unsere Methodik
Datenbasierte Analyse. Strategische Klarheit.
Wir bieten datenbasierte Analysen, klare Risikoindikatoren und strategische Beratung in drei Phasen.
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Phase 1 · Kick-off
Identifikation & Scoping
Gemeinsam mit Ihrem Einkaufs- und Nachhaltigkeitsteam identifizieren wir die zentralen Rohstoffe und Produkte. Wir definieren den Analyserahmen und ordnen relevante Risikodimensionen zu – abgestimmt auf die Anforderungen des CRMA.
→ Ermittlung wesentlicher Rohstoffe→ Wertschöpfungskette abbilden→ Zuordnung zu HS-Codes→ Wesentlichkeitsbewertung
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Phase 2 · Analyse
Datenbasierte Risikobewertung
Unser rohstoffzentriertes Datenmodell verknüpft internationale Handels-, Umwelt- und Governance-Datenbanken zu einem systematischen Risikobild, welches vom vom Abbauland bis zur Verarbeitung reicht.
Unsere Risikoindikatoren
Lieferkonzentration
Umweltrisiken
Soziale Risiken
Governance
Marktvolatilität
Regulatorik & Reporting
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Phase 3 · Strategie
Ergebnisse & Handlungsfelder
Workshop-Präsentation der Ergebnisse mit konkreten strategischen Ableitungen inklusive kurzfristiger Maßnahmen und langfristiger Diversifizierungsstrategien.
Unsere Methodik wurde bei führenden österreichischen Unternehmen angewendet.
DOKA – Umdasch Group
Rohstoff-Risikoanalyse für Schalungssysteme
BauwirtschaftESG & Versorgung
Ausgangslage
Als Hersteller von Schalungssystemen setzt DOKA eine Reihe metallischer Rohstoffe ein, deren Lieferketten durch geopolitische Entwicklungen zunehmend unter Druck stehen. Gemeinsam wurde eine systematische Risikoanalyse initiiert.
Vorgehen
Identifikation und Priorisierung zentraler Rohstoffe entlang der Wertschöpfungskette. Systematische Bewertung anhand mehrerer Risikodimensionen unter Verknüpfung internationaler Datenbanken. Strategische Ableitung mit Handlungsempfehlungen zu Diversifizierung und Substitution.
ÖBB Holding
Rohstoff-Risikoanalyse für Bahninfrastruktur
InfrastrukturESG & Versorgung & Ökonomie
Ausgangslage
Die ÖBB ist auf eine Vielzahl von Rohstoffen angewiesen, darunter Basismetalle, Batterierohstoffe und Halbleitermaterialien. In einem iterativen Prozess wurden die relevantesten Rohstoffe systematisch analysiert.
Vorgehen
Erweiterte Risikobewertung über mehrere Risikodimensionen inklusive ökonomischer Bewertung. Iterativer Prozess mit kontinuierlicher Abstimmung des Analysefokus. Strategische Ableitung mit Fokus auf Diversifizierung, Substitution und Vertiefungspotenziale.
News
Einordnung, Aktivitäten & Perspektiven
Regulatorische Entwicklungen, unsere Aktivitäten und ihre Bedeutung für Rohstoff-Lieferketten.
×susform
Juni 2026AktivitätWebinarLieferketteKreislaufwirtschaft
Webinar mit susform: Ressourcen & Lieferkette – mehr Resilienz mit Kreislaufwirtschaft
Am 25. Juni war Dr. Steffen Bettin als Experte beim Webinar von susform zum Thema „Ressourcen & Lieferkette: Mehr Resilienz mit Kreislaufwirtschaft“ zu Gast. Im Fokus stand die Frage, wie Unternehmen ihre Beschaffungs- und Lieferkettenstrategien neu denken können – von regulatorischen Anforderungen bis zu konkreten Hebeln für mehr Widerstandsfähigkeit.
Sein Beitrag drehte sich um die Ebene, die in Lieferketten-Diskussionen oft übersprungen wird: den Rohstoff selbst. Denn viele Risiken entstehen nicht beim einzelnen Lieferanten, sondern strukturell – durch Länderkonzentration bei der Förderung, Handelsbeschränkungen, Preisvolatilität und ESG-Bedingungen in den Herkunftsländern. Wer diese Ebene kennt, kann gezielter entscheiden, wo Substitution, Recycling oder alternative Bezugsquellen tatsächlich etwas bewirken.
Danke an das susform-Team für die Einladung und den Teilnehmer:innen für den Austausch.
Februar 2026EU-RegulierungCritical Raw MaterialsCRMA
EU Critical Raw Materials Act (CRMA) – neue Anforderungen an Unternehmen
Die seit Mai 2024 geltende EU-Verordnung 2024/1252, der Critical Raw Materials Act (CRMA), definiert einen verbindlichen Rahmen für den Umgang mit kritischen und strategischen Rohstoffen in Europa. Für Unternehmen mit rohstoffintensiven Wertschöpfungsketten ergeben sich daraus konkrete Handlungspflichten und strategische Chancen.
Was der CRMA regelt
Die Verordnung definiert 34 kritische und 17 strategische Rohstoffe. Für Hersteller strategischer Technologien schreibt Art. 24 ein zweijährliches Lieferketten-Audit vor. Exportkontrollen und volatile Rohstoffpreise machen eine systematische Analyse von Versorgungsrisiken zum Wettbewerbsvorteil. In Österreich wird der regulatorische Rahmen durch nationale Umsetzungsgesetze ergänzt.
Unsere Leistungen im Kontext des CRMA
Chain Risk Analytics liefert die datenbasierte Grundlage für die Erfüllung der CRMA-Anforderungen: von der Identifikation relevanter Rohstoffe über die systematische Risikobewertung bis zur strategischen Ableitung konkreter Maßnahmen.
April 2025AktivitätNetzwerkEinkauf
Teilnahme am Österreichischen Einkaufsforum 2025
Chain Risk Analytics war mit einem eigenen Stand am Österreichischen Einkaufsforum 2025 vertreten. Die Veranstaltung ist der zentrale Branchentreffpunkt für Einkaufs- und Supply-Chain-Verantwortliche in Österreich. Vor Ort konnten wir zahlreiche Gespräche mit Entscheider:innen aus Industrie und öffentlichem Sektor führen und unsere datenbasierten Ansätze zur Rohstoff-Risikoanalyse vorstellen.
Das Forum bot einen idealen Rahmen, um aktuelle Herausforderungen in der Beschaffung zu diskutieren: von geopolitischen Unsicherheiten über regulatorische Anforderungen bis hin zu konkreten Strategien für resilientere Lieferketten. Wir danken dem BMÖ für die Organisation und freuen uns auf die weiteren Kontakte.
Langjährige Erfahrung in der Technikfolgenabschätzung, u.a. am Institut für Technikfolgenabschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Externer Experte für das Critical Raw Materials Assessment der EU-Kommission
Strategische Beratung für das Europäische Parlament (STOA) und das österreichische Parlament
Entwicklung von Bewertungsschemata für Technologien und Rohstoffe
Umfangreiche Forschungserfahrung zu Energietechnologien, Speichersystemen und kritischen Rohstoffen
Lehrbeauftragter an der Wirtschaftsuniversität Wien
Forschungsschwerpunkt: Innovations- und Energieökonomie, kritische Rohstoffe und Technologie-Material-Interdependenzen → Link zur Forschungswebsite
Konstantin Geiger (M.Sc.)
Strategische ESG-Beratung für nachhaltige Unternehmenstransformation und Resilienz
Klima- und Energieökonomie: umweltökonomische Modellierung, quantitative Politikevaluierung und Stakeholderprozesse
Corporate Carbon Footprinting und Dekarbonisierungsstrategien (Scope 1–3)
Klimarisiko- und Lieferkettenanalyse mit Fokus auf kritische Rohstoffe und Technologieabhängigkeiten
Nachhaltigkeitsberichterstattung nach EU-Taxonomy, CSRD und GHG Protocol
Kontakt
Sprechen Sie mit uns
Ob Sie konkrete Fragen zu Ihren Rohstoff-Lieferketten haben, Unterstützung bei der Umsetzung der CRMA-Anforderungen benötigen oder eine erste Einschätzung Ihrer Risikosituation wünschen – wir freuen uns auf Ihre Nachricht.